16.10.2018

Seit dem 16.02.1978 haben mehr als 8 Millionen Fahrzeuge das Bremer Mercedes-Benz-Werk verlassen. Die Fabrik zählt heute mit rund 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern der Region. Allein im Jahr 2017 sind hier über 420.00 Einheiten von den Bändern gelaufen. Die Fläche, die alle Hallen und Gebäude im Bremer Ortsteil Sebaldsbrück belegen, ist größer als 200 Fußballfelder. Die Mannschaft fertigt hier eine große Modellvielfalt, momentan sind es zehn verschiedene Baureihen. Ende des Jahres kommt auch noch die neue Mercedes-Benz-Elektroautogeneration „EQ“ hinzu.  

Über die vergangenen 40 Jahre sind stets neue Modelle „Made in Bremen“ auf den Markt gekommen. Die aktuelle Sonderschau im Schuppen Eins zeigt die Meilensteine der Bremer Automobilproduktion seit dem Beginn der PKW-Fertigung:

Im Jahr 1976, damals war die Bremer Fabrik noch ein reines Transporterwerk, beginnen die Gespräche für den Ausbau zu einem PKW-Werk. Am 16.02.1978 war es dann soweit – das erste T-Modell der Mercedes-Benz-Baureihe 123 läuft vom Band- gefertigt von knapp 6.000 Werkern.

Anfang 1980 starten die Bauarbeiten für die Werkserweiterung. Die schafft Raum für die Produktion des neuen Mercedes, des „Baby-Benz“. 1983 wird die Fahrgestellnummer Eins der Kompaktklasse-Baureihe 201, besser bekannt als 190er, aufgelegt.

1989 herrscht wieder Feierstimmung an der Weser: die Sportwagenikone SL wird ab sofort anstelle im Stammwerk Sindelfingen in Bremen gebaut. 1996, im, Jahr der Markteinführung des SLK, des kleinen Roadsters, fertigt das Bremer Werk bereits mehr als 205.000 Fahrzeuge.

Gemeinsam mit Limousine, T-Model und Coupé der C-Klasse läuft ab 2008 auch das erfolgreiche SUV GLK von den Bändern.