20.09.2016

Mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Pleite hat die deutsche Traditionsmarke Borgward dieses Jahr wieder mit der Automobilproduktion begonnen. Erstes Fahrzeug ist der kompakte SUV BX7. Hinter dem Projekt steht der chinesische Lastwagenbauer Foton als Geldgeber. Initiator ist Christian Borgward, Enkel des Firmengründers und Visionärs Carl F.W. Borgward. Gebaut werden die Autos in China. Der einst in Bremen gegründete Konzern hat heute seinen Hauptsitz in Stuttgart.

Dem Unternehmen nach ist vorgesehen, zunächst Marktanteile in China zu gewinnen und dann weltweit zu expandieren. Ende 2016 soll in China ein Netz von 120 Händlern aufgebaut sein. Nach Markteinführungen in Indien und Brasilien könnte ab 2017 auch wieder in Deutschland verkauft werden. Pro Jahr sollen zwei weitere Modelle das Portfolio erweitern.

Besonders auch die Besitzer klassischer Borgward-Fahrzeuge freuen sich auf die Begegnung mit den aktuellen Borgwards auf deutschen Straßen. In Clubs und Stammtischen in der ganzen Bundesrepublik, in ganz Europa und überall auf der Welt werden die Wagen „Made in Bremen“ und die Erinnerung daran gepflegt.

Auf Einladung der Borgward Group AG China nehmen aktuell vier Borgward-Fahrzeuge mit ihren Besitzern, deutschen Borgward-Club-Mitgliedern, an einer Reise nach China teil. Darin enthalten ist u.a. die Teilnahme an der chinesischen Oldtimerrallye Great Wall Classic Ralley in Peking.

Die Reisegruppe berichtet ab sofort täglich von ihren Erlebnissen – verfolgen Sie diese auf unserer Facebook-Seite, dorthin gelangen Sie hier!